Rückruftraining

Ein Ziel der meisten Hundebesitzer ist es, Ihren Hund, dort wo es möglich ist, frei laufen zu lassen. Ein Spaziergang ohne Leine ist natürlich toll. Der Hund kann sich frei bewegen und neben den vielen tollen Aktivitäten mit dem Besitzer auch mal sein eigenes Ding machen. Die Voraussetzung hierfür ist ein sicheres Rückrufsignal. Jedem verantwortungsvollen Hundebesitzer sollte es wichtig sein, seinen Hund jederzeit kontrollieren zu können. Das Sie Ihren Hund aus potenziell gefährlichen Situationen abrufen können dient natürlich dem Schutz des Hundes selbst - aber auch dem Schutz anderer Menschen und Tiere.

Was ist beim Rückruftraining zu beachten?

Es gibt viele Möglichkeiten, dem Hund beizubringen, auf ein bestimmtes Signal hin zu ihrem Besitzer zurückzukehren. Manche Methoden funktionieren mehr, manche weniger gut. Ganz egal mit welcher Methode man es macht – wichtig ist, das der Hund wirklich immer, wenn er das Rückrufsignal gehört hat, zu ihnen kommt. Denn bei jedem mal, wo dies nicht der Fall ist, lernt er, dass er eben auch mal wegbleiben kann und das Verhalten, dass Sie versuchen aufzubauen, wird nicht zuverlässig ausgeführt werden. Am besten erreicht man die zuverlässige Ausführung des Herankommens des Hundes nach dem Rückrufsignal zu Beginn des Trainings mit einer Schleppleine. Sollte Ihr Vierbeiner einmal nicht auf den Rückruf reagieren, haben Sie mit diesem Hilfsmittel die Möglichkeit sich durchzusetzen.

Die häufigsten Fehler beim Rückruftraining

Auf gar keinen Fall sollten Sie Ihr Rückrufsignal mehrfach verwenden. Ihr Hund lernt so lediglich, dass es nicht so wichtig ist, dass er sofort kommt, denn Sie rufen ihn ja mehrfach. Er hat also aus seiner Sicht die freie Wahl eben auch erst beim zweiten oder dritten Mal zu kommen. Es versteht sich von selbst, dass es noch schlechter ist, zu rufen und es dabei zu belassen wenn ihr Hund dann nicht zu Ihnen kommt. Ein weiterer häufiger Fehler ist es, ärgerlich zu reagieren, wenn es einmal ein wenig länger dauert bis er kommt. Sie müssen Ihren Hund dann ja nicht überschwänglich loben, als hätte er eben eine Spitzenleistung vollbracht. Das Kommen zum Halter sollte für den Hund aber immer etwas Gutes sein.

Wenn Sie all diese Punkte berücksichtigt haben, aber der Rückruf trotzdem nicht so recht klappen mag, gilt es immer den Einzelfall zu betrachten. Vielleicht haben Sie es mit einem eher vorsichtigen Exemplar zu tun und es ist Ihrem Hund schlichtweg unangenehm sich frontal auf Sie zuzubewegen. Hier kann es beispielsweise helfen, sich auf die Seite zu drehen um schmaler zu wirken oder in die Hocke zu gehen.

Es gibt viele Gründe warum der Rückruf vielleicht nicht so richtig klappen mag. Gerne vermittle ich Ihnen im Einzeltraining die effektivste und sicherste Methode Ihrem Hund den Rückruf beizubringen und dauerhaft erfolgreich anzuwenden. Rufen Sie an oder schreiben Sie mir, ich berate Sie gerne!